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Ein Filmteam begleitet Anton Pögnittz, einen jungen kreativen Experimental-Filmemacher, auf seinem Weg zum Erfolg. Dabei lernen wir Anton als einen Mann kennen, dessen Leben von Paradoxien bestimmt ist. Er steckt voller Gegensätze, die jedoch alle in seiner Liebe zur Filmkunst münden. Neben Alltäglichem erleben wir Anton auch auf Filmfestspielen wie der Berlinale, bei der er eigenartige Fragen und befremdliche Kritiken äußert und merkwürdige Gespräche führt.

Mit der Möglichkeit als Gastdozent an der Bauhaus-Universität in Weimar tätig zu werden, wird Anton überheblich und bricht die Dreharbeiten zu seiner Person ab, da er diese nicht mehr nötig habe. Weitere Aufnahmen zeigen Anton während seiner unkonventionellen silence is the new loud Vorlesung, in der er nicht spricht und Studenten für ihre „dummen“ Fragen ohrfeigt. 

Der Höhepunkt für Anton ist die Filmpreisverleihung, in der er für sein Werk den ersten Platz erhält. Doch Anton wäre nicht Anton, wenn er den gewonnenen Preis nicht denunzieren würde, denn wahre Filmkunst kann gar nicht bewertet werden und lässt sich schon gar nicht auszeichnen…

Anton Pögnittz ist das Portrait eines Künstlers – zwischen Manie und Depression gipfelt der unausgesprochene Wunsch nach Anerkennung und Verständnis seiner Filmkunst.

Der Film ist noch nicht vollständig abgedreht.

Team

Regie, 2.Kamera & Schnitt

Florian Arndt

1.Kamera & Compositing

Josua Stäbler

Ko Regie

Arvid Neid

Produktion

Christopher Siebenhüner, Gecko Networks

Sounddesign & Musik

Sebastian Gabriel

Awards

noch nicht vorhanden

Presse

keine Artikel

Entstehung

Während die Sons of Motion Pictures mit ihrem Dokumentarfilmdebut Testfahrer eine zweijährige Filmfestival Erfahrung gesammelt haben, sind sie mit dem seltenen Genre des Experimentalfilms in Verbindung gekommen. Fasziniert und schockiert zugleich, sowohl von den unverständlichen und manchmal sinnlos erscheinenden Experimentalfilmen, als auch von den Experimentalfilmemachern selbst, wollten sie sich filmisch mit diesem zweischneidigen Thema befassen. Sie lernten auf einem Filmfestival den verrückt erscheinenden Kunstfilmer Anton Pögnittz kennen und beschlossen ihn zu porträtieren. Mit viel Kraft gelang es auch dem Team Anton mit der Kamera zu begleiten, auch wenn es oft Widerstand seinerseits gab.

Der Film stellt den Versuch dar eine Brücke zwischen Experimentalfilmern, die ihre Werke als Kunst betrachten, und den Zuschauern, die wohl nie freiwillig einen Experimentalfilm sehen würden, zu schlagen. 

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